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Katholische Einrichtungen Ruhrgebiet Nord GmbH (KERN)
„Man arbeitet mit und für Menschen“

In der KERN Katholische Einrichtungen Ruhrgebiet Nord GmbH arbeiten ca. 7.500 Fachkräfte in den Bereichen Medizin, Pflege und Pädagogik an den Leistungsstandorten im Essener Norden, in Gelsenkirchen, Bochum-Wattenscheid, Gladbeck, Bottrop-Kirchhellen, Herten-Westerholt, Dorsten, Marl und Haltern am See. Damit ist der Leistungsverbund einer der größten Arbeitgeber in der Region. Die Gewinnung von neuen Mitarbeitenden insbesondere für neue Auszubildende ist eine große Herausforderung. Wir sprachen mit Kira Maria Kuhn, die sich genau darüber Tag für Tag Gedanken macht.

Frau Kuhn Sie arbeiten ja selbst im kaufmännischen Bereich und kümmern sich um Nachwuchs. Welche Ausbildungen bietet die KERN GmbH neben der Pflege noch an?

Neben den Ausbildungen in der Pflege bilden wir noch Kaufleute im Gesundheitswesen sowie für Büromanagement und in der IT aus. Hinzu kommen die Operations-Technischen- sowie Anästhesietechnische und Chirurgisch-Technische Assistent:innen, die Pflegefachassistent:innen und die Medizinischen Fachangestellten. Last but not least sind unsere Ausbildungen zur/zum Elektroniker:in und Erzieher:in zu nennen.

Was macht eine Ausbildung in der KERN GmbH aus Ihrer Sicht attraktiv?

Unser breites Spektrum an Ausbildungsberufen, macht eine Ausbildung in unserem Leistungsverbund attraktiv, da wir eine Vielzahl an Abteilungen bzw. Fachabteilungen besitzen in denen wir unsere Ausbildungen durchführen. Durch die breit gefächerten Praxiseinsätze werden Sie in die betrieblichen Abläufe integriert und somit optimal für den Start in das Berufsleben vorbereitet. Besonders hervorzuheben sind die guten Übernahmechancen nach einer Ausbildung in unserem Leistungsverbund.

Was sagen Sie im Bewerbungsgespräch denen, die Angst vor Überstunden und Überforderung im Job haben?

Das Thema Überforderung nehmen wir als Arbeitgeber sehr ernst. Mitarbeitende sollen sich bei Überforderung direkt an den Vorgesetzten oder die Mitarbeitervertretung wenden. Die Arbeitsprozesse sollen so ausgerichtet sein, dass Überstunden nicht entstehen. Allerdings kann man dies nicht immer verhindern. Wer Überstunden aufbaut, kann diese „abfeiern“ – auch eine Auszahlung ist möglich. Hier ist es die Aufgabe des Vorgesetzten, seine Mitarbeitenden vor Überforderung zu schützen.

Wo liegt der Anreiz, eine Ausbildung in einem Klinikverbund auszuüben?

Aufgrund der vielen Facetten in unserem Verbund ist eine Ausbildung vielseitig und interessant. Man arbeitet mit und für Menschen. Im Grunde besteht ein Krankenhaus aus vielen Bereichen, die wie ein Zahnrad ohne einander nicht funktionieren. Deshalb bieten wir neben der Ausbildung in der Pflege, Ausbildungen im Verwaltungsbereich, der IT und der Technik an. Auch wenn man nicht direkt am Patienten tätig ist, ist eine Arbeit in anderen Bereichen ebenfalls wichtig um Patienten zu betreuen und den Krankenhausablauf aufrecht zu erhalten.

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Kuhn!

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