ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH
„Mich hat überrascht, wie schnell ich in den normalen Arbeitsalltag eingebunden wurde“

Sara hatte sich zunächst für ein Studium entschieden – und dann gemerkt, dass ein anderer Weg besser zu ihr passt. Heute macht sie ihre Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau bei der ODEG, einem Unternehmen, das sie schon lange aus ihrem Alltag kennt. Im Interview erzählt sie, warum sie sich umorientiert hat und wieso die Ausbildung genau die richtige Entscheidung für sie war.
Hey Sara, erzähl uns kurz von deinem Weg: Warum hast du dich für eine Ausbildung entschieden?
Nach meinem Abi habe ich erstmal ein Studium angefangen. Relativ schnell habe ich aber gemerkt, dass das nichts für mich ist. Mir war das Ganze zu theoretisch und ich wollte viel lieber praktisch arbeiten und direkt ins Berufsleben einsteigen. Für die ODEG habe ich mich entschieden, weil ich schon seit vielen Jahren pendle und das Unternehmen dadurch gut kenne.
Warum genau die ODEG?
Wie schon gesagt, bin ich seit Jahren Pendlerin und fahre tatsächlich überwiegend – eher zufällig – auf Strecken, die von der ODEG bedient werden. Durch meine größtenteils positi-ven Erfahrungen – vor allem mit dem Zugpersonal und den Infos in den Zügen – bin ich ir-gendwann auf die Ausbildungsmöglichkeiten aufmerksam geworden und dachte mir: Ich probiere es einfach mal aus – und jetzt bin ich hier.
Was schätzt du heute besonders an deiner Ausbildung?
An der Ausbildung schätze ich vor allem, dass ich das, was ich in der Theorie lerne, direkt in der Praxis anwenden kann. Dadurch bekomme ich einen echten Einblick in den Arbeitsall-tag und verstehe viel schneller, wie die Dinge wirklich funktionieren. Außerdem fühle ich mich dadurch viel besser auf die Zeit nach der Ausbildung vorbereitet.
Wie sieht dein Arbeitsalltag aktuell aus?
Aktuell bin ich im Recruiting eingesetzt und voll im Tagesgeschäft dabei. Dazu gehört zum Beispiel Bewerbungen sichten, Bewerberinnen und Bewerber kontaktieren, Vorstellungsge-spräche koordinieren oder Stellenanzeigen vorbereiten. Im Moment werde ich auch darauf vorbereitet, künftig selbstständig Vorstellungsgespräche zu führen, was ich besonders spannend finde.
Wenn du an deine ersten Wochen zurückdenkst: Was hat dich besonders überrascht?
Wie schnell ich in den normalen Arbeitsalltag eingebunden wurde. Ich durfte direkt mitar-beiten und war nicht nur „zum Zuschauen“ da – das fand ich richtig gut.
Was würdest du anderen sagen, die gerade zwischen Studium und Ausbildung schwanken?
Aus meiner eigenen Erfahrung würde ich sagen: Wenn man eher praktisch veranlagt ist und nicht nur Theorie lernen möchte, ist eine Ausbildung auf jeden Fall die bessere Wahl.
Man kann direkt mit anpacken, sammelt echte Erfahrungen und startet viel schneller ins Berufsleben – genau das war mir wichtig.
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