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Friedrich Graepel AG, Löningen
„Unsere Ausbildung öffnet zahlreiche Türen“

Die Firma Graepel aus Löningen im Oldenburger Münsterland stellt seit 135 Jahren individuelle Bauteile und Produkte aus Metall her, die am Weltmarkt als etwas Besonderes gelten. Warum das so ist und welche Besonderheiten die Ausbildungen bei Graepel bieten, fragten wir den kaufmännischen Ausbilder Lars Eilers.

Herr Eilers, wir müssen uns erst einmal über die Produktwelt Ihrer Firma unterhalten, gerade Bewerber:innen für einen Ausbildungsplatz sollten ja Bescheid wissen, worüber sie sprechen. Was produziert Graepel?

Wir sind ein Traditionsunternehmen, das seit 1889 seine Kompetenz in Sachen gelochtes und verformtes Blech unter Beweis stellt. In unseren Produkten steckt jede Menge Know-how und Innovationskraft. Und man sieht sie beinahe täglich, denn unsere Metallroste, Lüftungs- und Laufgitter, Auftritte und Stege finden sich in vielen Branchen. Unsere Kunden sind im Fahrzeugbau tätig, kommen aus dem Schienenfahrzeugbau, dem Stahl-, Maschinen- und Anlagenbau und aus der Landmaschinenbranche. Auch Unternehmen aus der Bauindustrie und den erneuerbaren Energien setzen auf unsere Produkte.

Sie bieten mehrere Ausbildungsgänge an, auch duale Studiengänge. Eine Ausbildung sticht etwas heraus, das Angebot „Ausbildung.Plus“ für Industriekaufleute. Was meint das Plus?

Unser Programm „Ausbildung.Plus“ umfasst die Ausbildung zum Industriefkaufmann über einen Zeitraum von 2,5 Jahren, gefolgt von einer 1,5-jährigen Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt. Der Abschluss entspricht einem Bachelor-Niveau und richtet sich an leistungsstarke Auszubildende, die sich für eine praxisorientierte Laufbahn entscheiden möchten, ohne unbedingt zu studieren. Ein großer Vorteil unseres Programms liegt im hohen Praxisbezug. Wir bieten verschiedene Seminare an, darunter Zeitmanagement und interkulturelle Kompetenzen, um die persönliche und berufliche Entwicklung unserer Teilnehmenden zu fördern. Zudem gibt es verschiedene Praxismodule, die den Auszubildenden Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche bieten. Ein weiterer Höhepunkt ist ein mindestens dreiwöchiges Auslandspraktikum, das den persönlichen Horizont erweitert und interkulturelle Erfahrungen ermöglicht.

Welche Vorteile bietet eine Ausbildung bei einem Mittelständler? Bin ich danach nicht zu sehr auf ein Thema spezialisiert, wenn ich doch irgendwann einmal woanders hin möchte?

Grundsätzlich ist unser Ziel bei Graepel, jeden Auszubildenden nach Abschluss der Ausbildung zu übernehmen und einen passenden und attraktiven Arbeitsplatz anzubieten, der sowohl den Vorstellungen des Auszubildenden als auch unseren entspricht. Gleichzeitig öffnet die Ausbildung bei Graepel zahlreiche Türen für zukünftige Karrierewege. Unsere kaufmännischen Auszubildenen durchlaufen während ihrer Ausbildung alle Abteilungen des Unternehmens, angefangen beim Einkauf über Marketing, Vertrieb und Personal bis hin zum Rechnungswesen. Auf diese Weise erhalten sie detaillierte Einblicke in sämtlichen kaufmännischen Bereichen. In den gewerblich-technischen Berufen werden alle erforderlichen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse in unserer eigenen Lehrwerkstatt vermittelt. Dies beinhaltet unter anderem Einblicke in die Produktion sowie die Nutzung verschiedener Maschinen und Arbeitsplätze.

Sie haben mehrere Standorte, auch in den USA und Indien. Ab wann kann ich als Azubi damit rechnen, auch mal in die Ferne entsandt zu werden?

Bereits während der Ausbildung. Im Rahmen unseres Programms „Ausbildung.Plus“ absolvieren unsere Auszubildenden ein mindestens dreiwöchiges Auslandspraktikum.

Welche Möglichkeiten gibt es, sich noch vor Abschluss eines Ausbildungsvertrages Ihre Firma einmal näher anzuschauen?

Wir bieten verschiedene Möglichkeiten, um unsere Firma näher kennenzulernen. Praktika eignen sich gut, um einen Einblick in unsere Arbeitsumgebungen zu erhalten. Bei Schnuppertagen können Interessierte den Arbeitsalltag in unseren Abteilungen erleben. Durch Social-Media-Posts erhalten sie regelmäßig Einblicke in den Azubialltag. Und man kann uns bei Projektarbeiten begleiten. Last but not least: Am Zukunftstag öffnen wir bei Graepel in Löningen unsere Türen für Schülerinnen und Schüler, um unsere Arbeitswelt kennenzulernen.

Danke für das Gespräch, Herr Eilers!

www.graepel.de/karriere/ausbildung-bei-graepel

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