Skip links

30 Jahre Eurodesk
Internationale Erfahrungen in Schule und Jugendarbeit stärken

Internationale Erfahrungen eröffnen jungen Menschen wichtige Lern- und Orientierungsmöglichkeiten – gleichzeitig fällt es vielen schwer, passende Angebote zu finden. Genau hier unterstützt Eurodesk: Seit 30 Jahren informiert und berät das Netzwerk junge Menschen sowie Fachkräfte zu Auslandsaufenthalten und internationalen Lernangeboten. Ein Bericht von Eurodesk-Projektreferentin Regina Pfeifer.

Pünktlich zum Jubiläum zieht Eurodesk Deutschland eine eindrucksvolle Bilanz: Seit Beginn der statistischen Erfassung wurden mehr als eine Million Beratungskontakte verzeichnet. Die Beratung erfolgt persönlich, kostenlos und unabhängig – heute über ein Netzwerk von 55 lokalen Eurodesk-Partnern in ganz Deutschland.

Konkrete Unterstützung für Schulen und die Jugendarbeit

Die Eurodesk-Beratung ist kostenfrei, persönlich und neutral. Ergänzend stehen kostenlose Publikationen, der Online-Auslandskompass sowie Videos zur Verfügung, die sich direkt in Unterricht und Beratung integrieren lassen. Die Plattform rausvonzuhaus.de bündelt Infos zu den verschiedenen Formaten, Erfahrungsberichte und einen Last-Minute-Markt mit freien Plätzen in geförderten Programmen. Die Eurodesk-Partner können für Vorträge in Schulen angefragt werden.

Jubiläumsjahr 2026: neue Angebote und Formate

Im Jubiläumsjahr erweitert Eurodesk gezielt seine Angebote für Fachkräfte: Neben der bewährten Mobilitätslots*innen-Weiterbildung wurde ein kompaktes Webinar zur Jugendmobilität entwickelt. Es vermittelt praxisnah und kompakt Grundlagen zu den verschiedenen Formaten von Auslandsaufenthalten. Die Mobilitätslots*innen-Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die junge Menschen intensiver begleiten und ihre Beratungskompetenz im Bereich internationaler Mobilität vertiefen möchten. Alle Schulungstermine finden sich unter rausvonzuhaus.de/fachkraefte.
Auch für die direkte Ansprache von Jugendlichen gibt es neue Formate: Eine bundesweite Online-Vortragsreihe stellt verschiedene Wege ins Ausland vor – etwa Freiwilligendienste, Praktika oder schulische Aufenthalte. Lehrkräfte und Fachkräfte können diese Angebote unkompliziert in ihren Arbeitskontext einbinden oder gezielt darauf verweisen.

Schule zählt zu den wichtigsten Informationsquellen

Die Studie „Jugendinformation als Schlüssel zu internationaler Lernmobilität“ zeigt: Verlässliche Informationen sind entscheidend dafür, dass junge Menschen internationale Erfahrungen überhaupt in Betracht ziehen. Sie hilft, Unsicherheiten abzubauen und eröffnet insbesondere auch Jugendlichen neue Perspektiven, die bislang wenig Berührungspunkte mit Auslandsaufenthalten hatten.
Zu den wichtigsten Informationsquellen für internationale Lernmobilität zählen das persönliche Umfeld junger Menschen – insbesondere Familie, Freund*innen und besuchte Einrichtungen wie Schulen. Gerade Schulen kommt dabei eine zentrale Rolle zu: Sie sind oft der erste Ort, an dem Jugendliche mit dem Thema Auslandsaufenthalte in Berührung kommen. Fehlen dort Informationen oder bestehen Unsicherheiten und falsche Annahmen, kann dies die Entscheidung für einen Auslandsaufenthalt erheblich beeinflussen. Umgekehrt können Schulen durch gezielte Information und Einbindung des Themas entscheidend dazu beitragen, dass mehr junge Menschen internationale Erfahrungen in Betracht ziehen und realisieren.

Mit 30 Jahren Erfahrung, einem starken Netzwerk und aktuellen Angeboten bleibt Eurodesk auch künftig eine verlässliche Anlaufstelle für junge Menschen auf ihrem Weg ins Ausland.

Informationen zum Jubiläumsjahr und zu den geplanten Aktivitäten: www.rausvonzuhaus.de/30jahre.

Weitere Links:

Eurodesk-Partner

Last-Minute-Markt

Kostenlose Publikationen

Online-Auslandskompass

Videos

Schulungstermine

Online-Vortragsreihe

Über Eurodesk: Eurodesk ist ein europäisches Jugendinformationsnetzwerk mit Koordinierungsstellen in 36 Ländern. Eurodesk Deutschland wird durch das EU-Programm Erasmus+ sowie durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des KJP gefördert und ist ein Projekt von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei der Autorin.

← Zurück

Leave a comment

eins × 1 =